FormiKA setzt auf den Microsoft  Team Foundation Server®

Microsofts Team Foundation Server (TFS) ist mehr als nur ein Quellcode Verwaltungs- und Versionierungssystem. Er stellt für FormiKA die präferierte Plattform zum Planen, Erstellen und Verwalten von Softwareprojekten dar. Dabei ist der TFS sowohl für kleine Projektgruppen – für maximal 5 Benutzer als kostenlose Express Version – als auch für große Unternehmen (mit maximal 500 Projekten und 2000 Entwicklern) gedacht.
TFS unterstützt dabei verschiedene Entwicklungsverfahren. Somit stehen bereits nach der Installation Vorlagen für die drei Vorgehensmodelle CMMI, Agile Softwareentwicklung und Scrum zur Verfügung.
TFS kann als Back-End für viele Entwicklungsumgebungen eingesetzt werden - am einfachsten und effektivsten lassen sich jedoch Microsoft Visual Studio und Eclipse einbinden.

Einige der wichtigsten Features von TFS sind:

Work Items als zentrales Verwaltungsobjekt innerhalb des TFS

Work Items können alles Mögliche sein - eine Aufgabe, ein Bug, ein Testcase usw. Diese Work Items lassen sich priorisieren, in Beziehung zueinander stellen, verweisen auf externe Datenquelle, können ein Entwicklungsergebnis darstellen und einzelnen Benutzern zugewiesen werden. Durch diese Flexibilität lassen sich weitere Anforderungen erfüllen, die heutzutage auch an ein Bug- und Risikotracking-System gestellt werden, da es weiterhin auch Reporting- und Auditing-Anforderungen unterstützt.

Quellcodeverwaltung – online oder offline

Quellcodeverwaltung ist sowohl online (Server Workspace) als auch offline (Client Workspace) möglich. Online können Entwickler Quellcode auschecken und damit für die Bearbeitung durch andere Entwickler sperren. Offline wird eine Kopie des Quellcodes auf dem Client des Entwicklers gespeichert und während des Rückspielens auf mögliche Konflikte hinsichtlich des Stands auf den Server hingewiesen. Zusätzlich können auch sogenannte Eincheck-Richtlinien (Check-in-Policy) wie beispielsweise ein verpflichtender Kommentar definiert werden.

Reporting

Reporting Mechanismen basieren auf den SQL Server Reporting Services und den Analysis Services Datenwürfel (TFS Warehouse) des installierten SQL-Servers. Diese Datenbanken können aber auch jederzeit von anderen Reportingwerkzeugen wie z.B. Excel und Cognos als Basis verwendet werden. Standardberichte für Build-Informationen, Testergebnisse, Backlog-Übersichten (im agilen Bereich) werden mitgeliefert - neue Berichte können jederzeit mit dem Report Builder erstellt werden.

Team Build

Unterstützt das automatische Erstellen des entwickelten Produkts, optional mit zusätzlicher Information wie z.B Dokumentation. Falls gewünscht können auch Testcases automatisiert während des Builds ausgeführt werden.

Benutzerverwaltung

TFS kann sowohl im Active Directory also auch mit eigener Benutzerverwaltung betrieben werden. Für die Verwaltung stehen eigene vordefinierte oder neu erstellte TFS-Gruppen zur Verfügung. Berechtigungen können komplett für den Server, für einzelne Projektsammlungen oder auch im Projekt für einzelne Aktionen gesetzt werden.

TFS basiert auf einer Multi-Tier-Architektur. Für die Basisinstallation werden ein Windows Server, ein SQL Server und ein Internet Information Server (IIS) benötigt. Per Team Web Access können Projekte in Projektsammlungen angelegt, verwaltet und bearbeitet werden.
Um erweiterte Features nutzen zu können, müssen zusätzlich noch

  • Windows Sharepoint Services oder eine bestehende Sharepoint Server Farm bzw. eine Einzelinstallation  (z.B. für Team Projektseiten)
  • Microsoft Reporting Services & Microsoft Analysis Services (für oben beschriebenes Reporting)

installiert sein. Auf Client-Seite ist der Einsatz von Visual Studio oder ggf. Eclipse anzuraten.

FormiKA unterstützt in Ihrem Unternehmen die Planung und die Einführung des Team Foundation Servers sowie die Einweisung und das Training Ihrer Entwickler.
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